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Pflichtkodex
Art. 1 Unter Pflichtkodex versteht man die ganzen Verhaltungsregeln, an die sich das Lehrpersonal und die anderen Mitarbeiter (einschließlich externer Berater) der Jean Monnet angehörigen Schulen und der Ausbildungseinrichtungen anpassen, um ihre Lehr- und Forschungspflicht zu erfüllen, indem sie sich nicht nur an die geltenden Gestezvorschriften halten, sondern auch der Qualität und der Zuverlässigkeit der Einrichtung Ehre machen.

Art. 2 Der Pflichtkodex (von jetzt an mit der Abkürzung PKJM bezeichnet) verpflichet die Leitung, die Dozenten und die Mitarbeiter, denen die Schule Lehr-, Forschungs- oder Führungsaufgaben oder auch noch anderer Natur anvertraut hat. Diese verpflichten sich, den Pflichtkodex beim Anfang der Dienstleistung bzw. bei der Annhame des Auftrags einzuhalten.

Art. 3 Der Präsident und der JM Verwaltungsrat garantieren für die tatsächliche Beachtung der Verhaltungsregeln und für die Anwendung der notwendigen Sanktionsmaßnahmen.

Art. 4 Die Dozenten, die Angestellten und die Berater der JM Mitgliedsassoziationen respektieren den Sinn und Geist der belgischen und der EG-Gesetzte und die jeder Gemeinschaft eigenen ethischen Regeln. In ihrem gesellschaftlichen und beruflichen Leben vermeiden Dozenten, Mitarbeiter und Berater solche Angelegenheiten oder Verhaltungen, die die Interesse und das Image der Université verderben könnten; sie pflegen und verteidigen die Würde, den Ruf, den Anstand und das Ansehen der Gemeinschaft, der sie angehören; sie bestätigen Initiativen jeder Art mit wisseschaftlicher Sorgfalt und Besonnenheit. Universitézeichen und -Namen dürfen nur wenn erlaubt verewendet werden.

Art. 5 Vorausgesetzt, daß die neue europäische Verfassung aufgenommetn worden ist, insbesondere die auf die Förderung der Kutltur, der wissenschaftlichen und technischen Forschung, auf die Unabhängigkeit der Kunst und der Wissenschaften und auf deren Lehrfreiheit bozogenen Artikel, verpflichten sich die Dozenten und die Tutors der JM Mitgliedsschulen dazu, die Studenten ideologisch nicht zu beeinflussen, indem sie ihre eigene Autorität missbrauchen, und die Verschiedenheit der Meinungen nicht als Beurteilungsprinzip zu verwenden.

Art. 6 In der Schule und während der Vorlesungen dürfen die Dozenten der JM Mitgliedseinrichtungen keine religiöse bzw. Handelspropaganda oder ähnlicher Art machen. Anläßlich von Wahlen insbesondere dürfen sie keine politische Propaganda in der Schule machen, auch im Falle, daß sie als Kandidaten aufgestellt worden sind.

Art. 7 Die Dozenten der JM Mitgliedsschulen dürfen die Kollegen um keinen Vorteil und Gefallen bitten, noch dürfen sie einem Kollegen Vorteile oder Gefallen erlauben, die nicht zu den normalen beruflichen oder geschäftlichen Beziehungen zu anderen Leuten gehört.

Art. 8 Die JM Dozenten garantieren für die Behandlungsgleichheit aller Studenten. Bei den Prüfungen akzeptieren sie keine noch berücksichtigen sie irgendwelche Empfehlungen zugunsten oder zuungunsten der Prüflinge oder Interessenten. Sollten die Dozenten solche Empfehlungen entweder schriftlich oder mündlich bekommen, dann werden sie sie ablehnen und den JM Präsidenten darüber informieren.

Art. 9 Die JM Dozenten nehmen davon Abstand, bei den Prüfungen von Verwandten oder Zusammenlebenden mitzumachen.

Art. 10 Die JM Dozenten, Mitarbeiter und Berater müssen über die eventuelle bei anderen Einrichtungen ausgeübte Aktivität Bescheid wissen lassen, die die ähnlichen Themen wie die der Ausbildungskurse behandeln.

Art. 11 Die JM Dozenten bilden sich sorgfältig und ständig fort, um sich auf dem Laufenden zu halten, mit dem Ziel, die Lehrwirkung der Kursfächer durch die kontinuierliche Anpassung der Lehrprogramme und des Lehrmaterials zu erlauben. Gemäß den derzeitigen Europäischen Vorschriften müssen sie auf jeden Fall Fort- und Weiterbildungskurse jede zwei Jahre wenigstens besuchen.

Art. 12 Die Lehrprogramme der JM Schulen und der Mitgliedseinrichtungen müssen der Vorbestätigung seitens der JM institutionellen dazu befugten Organen vorgelegt werden. Ähnlich wie bei der Assoziierung müssen die Dozenten, Mitarbeiter und Berater der JM Mitgliedseinrichtungen identifiziert und beruflich genau und vollständig vorgestellt werden. Ihre Lebensläufe müssen den JM institutionellen und Kontrollorganen von der jeweiligen Mitgliedseinrichtung abgegeben werden.

Art. 13 Die Dozenten, Mitarbeiter und Berater der JM Mitgliedsschulen dürfen den Namen, den Briefpapier mit Briefkopf und irgendwelches JM Material nicht zu beruflich privaten Zwecken benutzen, es sie denn, sie haben eine schriftliche Vorgenehmigung dafür bekommen.

Art. 14 Die JM Dozenten, Mitarbeiter und Berater gestalten die Beziehungen zu dem Personal und den Studenten auf der Basis von gutem Benehmen und gegenseitiger Achtung.

Art. 15 Die JM Studenten respektieren das Urheberrecht der Kollegen (der Mitgliedsschulen und anderer nationalen und internationalen Einrichtungen), der Forscher und der Studenten bei deren Forschungsaktivität und der Verfassung der Abschlußprüfung. Wenn sie auf ein Archiv- oder Bucheigentum verfügen, werden sie sich über die entsprechende Erhaltung kümmern und das freie Lesen unter den Wissenschaftlern garantieren.

Art. 16 Jede drei Jahre ernennt der JM Verwaltungsrat die Mitglieder der Überwachungs- und Kontrollenkommission, deren Aufgabe die folgende ist: Überprüfung der tatsächlichen Beachtung der im vorliegenden Pflichtkodex enthaltenen Normen seitens der Mitgliedseinrichtungen, deren Dozenten, Mitarbeiter und Berater; im Notfall, Erlass von Disziplinarmaßnahmen gemäß JM Satzung und Aenderung und Vervollständigung der im vorliegenden Pflichtkodex enthaltenen Vorschriften gemäß den europäischen Normen.